Wir brauchen Geld

Hervorgehoben

Der Fortbestand der Sozial.Geschichte Online ist nur dann gesichert, wenn wir die Kosten für technische und administrative Aufgaben decken können. Wir rufen deshalb auf, uns durch Einzelspenden oder eine (Förder-)Mitgliedschaft zu unterstützen. Nähere Informationen finden sich hier.

Beobachtungsstelle für Faschismusforschung

An dieser Stelle dokumentieren wir die Erklärung zur Gründung der Osservatorio per la libertà di ricerca sui fascismi di ieri e di oggi / Beobachtungsstelle für die Freiheit der Forschung über den Faschismus gestern und heute. PDF hier

Seit einigen Jahren wird in Italien die Freiheit der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung zunehmend durch das Phänomen des Rückgriffs auf juristische Verfahren – insbesondere Beleidigungsklagen – bedroht. Sie werden von Personen angestrengt, die große Entschädigungssummen fordern und dabei oft durch ideologische Gründe motiviert sind. Dieses Phänomen betrifft vor allem solche Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Faschismusforschung beschäftigen. Weiterlesen

Gewerkschaftsreformen in China – Segen oder Fluch?

Anfang 2017 wird Ausgabe 20 der Sozial.Geschichte Online erscheinen, diesen Beitrag von Frido Wenten veröffentlichen wir jedoch bereits jetzt. Der Autor beschäftigt sich eingehend mit dem Für und Wider einer Vermittlung des Klassenkonfliktes in China durch reformierte Gewerkschaften und Tarifverhandlungen, die von unterschiedlichen Kreisen innerhalb und außerhalb Chinas vorgeschlagen wird. Eine derartige Vermittlung erhöht seiner Meinung nach im Vergleich zu den gegenwärtigen wilden Streiks und Organisierungsformen das Risiko von Kooption und Repression und geht zudem von der irrigen Annahme aus, dass Arbeiterbewegungen nur dann Verbesserungen erkämpfen und erhalten können, wenn sie über repräsentative Organisationen verfügen: Gewerkschaftsreformen in China – Segen oder Fluch? Kontroverses zu Tarifverhandlungen und „zellulärem“ Aktivismus

Sylvia Wagners Forschungen über Heimkinder

Es kommt eher selten vor, dass ein Beitrag in unserem Heft ein großes mediales Echo und breite öffentliche Aufmerksamkeit hervorruft.

Über Sylvia Wagners Forschungsbeitrag „Ein unterdrücktes und verdrängtes Kapitel der Heimgeschichte. Arzneimittelstudien an Heimkindern“ ist in unterschiedlichen Medien berichtet worden, weswegen wir an dieser Stelle unsere Leser_innen auf die Beiträge des NDR über Medikamentenstudien an Schleswiger Heimkindern und des WDR über Studien an Essener Heimkindern hinweisen möchten, die auf den Forschungen der Krefelder Pharmazeutin basieren.

Heft 19 ist erschienen

Das neue Heft von Sozial.Geschichte Online ist als PDF auf DuEPublico erschienen, mit Beiträgen von Christoph Gollasch über das KZ Sonnenburg, Sylvia Wagner über Arzneimittelstudien an Heimkindern, Ralf Ruckus zu Li Minqi und dem bevorstehenden Kollaps Chinas, Mario Becksteiners Beitrag zu Jacques Rancière, Gerhard Hanlosers Kritik der Thesen des Historikers Timothy Snyder und einem Interview mit Peter Cole zur Geschichte der IWW in Philadelphia. Weiterlesen

The Forthcoming Collapse

Wir vorveröffentlichen hier den zweiten und letzten Teil der englischsprachigen Mini-Serie Chinese Capitalism in Crisis aus der in Kürze erscheinenden #19 der Sozial-Geschichte Online. Ralf Ruckus diskutiert das neue Buch von Li Minqi zum bevorstehenden Kollaps des chinesischen und des globalen Kapitalismus und interviewt den Autor. Der erste Teil, ein Diskussionsbeitrag zum Buch von Zhang Lu über die Arbeiterkämpfe in der chinesischen Automobilindustrie sowie ein Interview mit der Autorin, erschien in #18.